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Impuls

Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo du jemanden im Stich gelassen hast oder im Stich gelassen wurdest.

Oder

Etwas zum Thema versagen erzählen:
Es war eine kalte Nacht. Petrus hat sich an einem Feuer gewärmt mit anderen zusammen. Währenddessen passiert das, was gestern im Bibeltext vorkam: Jesus ist beim Obersten Priester und wird ausgefragt. Er war sich so sicher, dass er Jesus nicht im Stich lassen würde. Deshalb ist er ja bis hierher mitgekommen, um nah bei Jesus zu sein, um ihn nicht alleine zu lassen. Das ist schon ein mutiger und gefährlicher Schritt. Und dann wird er zum dritten Mal gefragt: „Bist du nicht auch einer von den Jesusleuten?“ Eigentlich ist er darauf sogar stolz. Aber in diesem Moment kommt die Angst hoch. Und Petrus denkt: „Was wird mit mir passieren, wenn ich die Wahrheit sage? Werde ich dann auch festgenommen wie Jesus?“
Angst ist kein guter Ratgeber. Er hat vergessen, was ihm eigentlich wichtig war. Er versagt und behauptet zum dritten Mal, dass er Jesus nicht kennt. Es wird deutlich: Auch Freunde können versagen. Als der Hahn kräht, wird ihm klar, was er getan hat.
Ich bin froh, dass auch so eine Geschichte in der Bibel steht. Sie zeigt mir, was geschehen kann. Und wenn ich ehrlich bin: Es ist mir auch schon passiert, dass ich mir etwas fest vorgenommen habe. Manchmal bin ich nicht so stark, wie ich gern wäre. Wie gut ist es, dass ich weiß, dass Jesus mich trotzdem liebt.
Das können wir später noch bei Petrus lesen: Jesus wollte trotzdem noch etwas mit Petrus zu tun haben (Johannes 21, 15-19). Wenn ich wie Petrus versagt habe, dann macht mir Mut, dass Jesus mir vergibt. Ich darf mit allem zu ihm kommen, was mir nicht gelungen ist. Dann kann ich ihn um Vergebung bitten und wieder neu beginnen – auch heute -, weil Jesus mir die Freundschaft nicht kündigt.