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Donnerstag, 26.03.

Johannes 18,25-27: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Petrus: Jesus beruft Petrus zu einem seiner ersten Jünger und zum Menschenfischer (Luk. 5,1-11). Im Kreis der Jünger hat Petrus eine besondere Bedeutung. Er ist ihr Sprecher (Joh. 6,68) und darf bei besonderen Ereignissen dabei sein (z.B. Mark. 5,35-43; 9,2-13; 14,32-42). Er will immer zu Jesus halten. Doch Jesus sagt ihm voraus, dass er ihn verleugnen wird (Joh. 13,36-38).
Verleugnen bedeutet, dass etwas anders darstellt oder abgestritten wird. Petrus hat die Freundschaft mit Jesus geleugnet und sein Versprechen, immer zu ihm zu halten, gebrochen.

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Gemeinsam mit den SuS mit der POZEK-Methode über den Bibeltext reden.

PUR_POZEK_YIgQTln.pdf

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• Hast du schon einmal einen Freund oder eine Freundin im Stich gelassen? Warum?
• Wurdest du schon einmal im Stich gelassen? Wie fühlt sich das an?
• Wie hättest du dich an Petrus Stelle verhalten? Warum?
• Warst du vielleicht schon einmal in einer ähnlichen Situation? Wie hast du dich verhalten?
• Wer oder was hilft dir, wenn du merkst, mein Verhalten war falsch?

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Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo du jemanden im Stich gelassen hast oder im Stich gelassen wurdest.

Oder

Etwas zum Thema versagen erzählen:
Es war eine kalte Nacht. Petrus hat sich an einem Feuer gewärmt mit anderen zusammen. Währenddessen passiert das, was gestern im Bibeltext vorkam: Jesus ist beim Obersten Priester und wird ausgefragt. Er war sich so sicher, dass er Jesus nicht im Stich lassen würde. Deshalb ist er ja bis hierher mitgekommen, um nah bei Jesus zu sein, um ihn nicht alleine zu lassen. Das ist schon ein mutiger und gefährlicher Schritt. Und dann wird er zum dritten Mal gefragt: „Bist du nicht auch einer von den Jesusleuten?“ Eigentlich ist er darauf sogar stolz. Aber in diesem Moment kommt die Angst hoch. Und Petrus denkt: „Was wird mit mir passieren, wenn ich die Wahrheit sage? Werde ich dann auch festgenommen wie Jesus?“
Angst ist kein guter Ratgeber. Er hat vergessen, was ihm eigentlich wichtig war. Er versagt und behauptet zum dritten Mal, dass er Jesus nicht kennt. Es wird deutlich: Auch Freunde können versagen. Als der Hahn kräht, wird ihm klar, was er getan hat.
Ich bin froh, dass auch so eine Geschichte in der Bibel steht. Sie zeigt mir, was geschehen kann. Und wenn ich ehrlich bin: Es ist mir auch schon passiert, dass ich mir etwas fest vorgenommen habe. Manchmal bin ich nicht so stark, wie ich gern wäre. Wie gut ist es, dass ich weiß, dass Jesus mich trotzdem liebt.
Das können wir später noch bei Petrus lesen: Jesus wollte trotzdem noch etwas mit Petrus zu tun haben (Johannes 21, 15-19). Wenn ich wie Petrus versagt habe, dann macht mir Mut, dass Jesus mir vergibt. Ich darf mit allem zu ihm kommen, was mir nicht gelungen ist. Dann kann ich ihn um Vergebung bitten und wieder neu beginnen – auch heute -, weil Jesus mir die Freundschaft nicht kündigt.

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Das Lied „Treu“ erinnert daran, dass Jesus keine Freundschaft kündigt, auch wenn wir untreu sind.
https://www.youtube.com/watch?v=c5Ng-U_oxVI&list=RDc5Ng-U_oxVI&start_radio=1

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