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Mittwoch, 01.04.

Johannes 19,16b –22: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Pontius Pilatus ist der röm. Statthalter in Judäa und Jerusalem und oberster Richter (26- 36 n. Chr.). Er hatte Jesus zur Kreuzigung freigegeben. Die führenden Priester durften niemanden zum Tod verurteilen, deshalb hatten sie, Pilatus dazu gebracht, es für sie zu tut.
Bei einer Kreuzigung (Todesstrafe) wurde oben am Kreuz auf einem Schild immer der Grund der Verurteilung des Hingerichteten genannt, bei Jesus in allen drei Hauptsprachen des Römischen Reiches. Weil gerade das Passafest (eines der drei großen Wallfahrtsfeste) in Jerusalem stattfand, wurde das Schild von sehr vielen Menschen gelesen. Mit diesem Schild zeigt Pilatus noch einmal seine Macht, obwohl er so urteilte, wie es den führenden Priestern gefiel.
Golgota (Golgatha) ist eine Hinrichtungsstätte außerhalb von Jerusalem. Den Namen „Schädelstätte“ hat er vermutlich wegen der Form des abgetragenen Hügels. Die Verurteilten trugen den Querbalken des Kreuzes selbst dorthin.

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Gemeinsam mit den SuS in einer Top-Flop-Runde über den Bibeltext reden.

Top_Flop-Runde_Y6NVRWo.pdf

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• Welche Akteure kommen hier im Bibeltext vor?
• Gibt es Sieger in diesem Text? Wenn ja, wer ist ein Sieger? Warum?
• Gibt es auch Verlierer? Wenn ja, wen siehst du als Verlierer an? Warum?
• Warum besteht Pilatus auf, dem, was er geschrieben hat? Glaubst du, dass er verstanden hat, was er geschrieben hat? Wenn ja/nein, warum?
• Hast du auch schon einmal einen unfairen Sieg errungen? Was ist der Unterschied zu einem fairen Sieg?

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Erzähl eine Situation, in der du verstanden hast, was Jesus für dich getan hat.

Oder

Etwas zum Thema Unglaublich erzählen:
Pilatus und die führenden Juden kämpfen hier um ihre Macht und ihre Rechte. Jeder will am Ende der Gewinner sein. Und am Ende haben beide Seiten verloren. Jesus ist freiwillig der „Verlierer“. Er geht diesen Weg, weil er damit möchte, dass Menschen, die ihm vertrauen, auf Gottes Siegerseite kommen können. Man kann das alles nur verstehen, wenn man weiß, wie die Sache ausgeht: Jesus wird später nach seinem Tod wieder von Gott zum Leben erweckt. Er wird so zum Sieger!
Es ist kaum auszuhalten, zu lesen wie diese fiese Gerichtsverhandlung abgelaufen ist und wie das feige Urteil zustande gekommen ist, das Jesus trifft. Umso erstaunlicher ist, dass gerade auf diesem Weg Gott etwas geschehen lässt, was am Ende auf die Siegerstraße führt. Das schmälert nicht die Schuld, die Menschen hier auf sich geladen haben. Aber es zeigt auf: Gott macht aus allem Bösen etwas Gutes. Weil Jesus unschuldig stirbt, nimmt er die Schuld aller auf sich. Weil Jesus sich bestrafen, braucht keiner mehr bestraft werden. Alles bezahlt! Wer das annimmt, hat das größte Geschenk entdeckt. Für mich ist das unglaublich! Dabei hat Jesus auch meine Schuld und Trennung von Gott auf sich genommen. Dafür kann ich heute nur Danke sagen.

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Das Lied „Wir halten hoch das Kreuz“ erinnert an das, was Jesus für uns getan hat.
https://www.youtube.com/watch?v=NW0wG2oYuGM&list=RDNW0wG2oYuGM&start_radio=1

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