Dienstag, 26.05.
1.Thessalonicher 4,13-14: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Hoffnung zu haben bedeutet, dass man darauf vertraut, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Gott schenkt uns durch Jesus eine Hoffnung, die über diese Welt hinausgeht. Wer Gott vertraut, erlebt Gottes Hilfe in dieser Welt. Aber er darf auch darauf hoffen, nach den Tod bei Gott zu sein.
Ewiges Leben ist das Leben mit Gott, das bereits auf der Erde beginnt und nach dem Tod weitergeht. Jesus will, dass wir für immer in Gemeinschaft mit Gott leben können. Christen glauben, dass sie nach ihrem Leben auf der Erde für immer bei Gott weiterleben können.
Traurig sein: In Vers 13 steht, dass Christen nicht mehr traurig sein müssen. Wenn jemand gestorben ist, ist das traurig. Trauer erleben auch Christen. Aber es bleibt nicht nur bei der Trauer. sondern die Hoffnung kommt dazu, dass Jesus stärker ist als der Tod. Deshalb dürfen wir uns im Trauern getröstet wissen.
Einen großen Smiley auf die Tafel malen/anzeigen lassen. Die SuS bekommen Post-its und schreiben oder malen darauf, was ihnen Hoffnung gibt. Das wird dann zu dem Smiley an die Tafel gehängt und laut vorgelesen/beschrieben, was da alles hängt. Die SuS, die möchten, können auch noch etwas dazu sagen.
- Was macht dich traurig? Hast du da schonmal erlebt, dass dir etwas Hoffnung gegeben hat? Was war das?
- Wie geht es dir mit dem Gedanken, dass Jesus ewiges Leben schenkt? Tröstet dich dieser Gedanke? Wenn ja, warum?
- Wie stellst du dir das ewige Leben vor?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der dich diese Hoffnung auf das ewige Leben getröstet hat.
Oder
Etwas zum Thema Tod und Auferstehung erzählen:
Als meine Oma gestorben ist, war ich ziemlich traurig. Ich wusste, dass sie nicht mehr hier auf der Erde ist und ich sie hier nicht mehr wieder sehen werde. In Vers 14 steht: Jesus ist gestorben und wieder auferstanden, davon haben wir an Karfreitag und Ostern gelesen und gehört. Und genauso wie Jesus wieder auferstanden ist, werden das auch alle Christen erleben, die sterben. Sie werden aber nicht wie Jesus, hier auf der Erde wieder auferstehen, sondern bei Gott und dort für ewig leben. In ganz enger Gemeinschaft mit Gott. Deshalb bin ich trotzdem traurig, weil mir meine Oma fehlt und ich sie vermisse, aber ich habe auch Hoffnung, weil ich weiß, dass sie bei Gott ist und dort in Gemeinschaft mit ihm ewig lebt. Und auch ich werde sie eines Tages wiedersehen, wenn mein Leben hier auf dieser Erde zu Ende ist. Das gibt mir Hoffnung und tröstet mich. Es ist ein Geschenk und Trost schon heute zu Jesus gehören dürfen!
Das Lied Die Ewigkeit ist mein Zuhause erzählt von der Hoffnung und der Perspektive, die Christen für ihr Leben hier und über den Tod hinaus haben: https://www.youtube.com/watch?v=GT2O5Ax6t90&list=RDGT2O5Ax6t90&start_radio=1
Bibellesebund Deutschland
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