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Montag, 30.03.

Johannes 19,1-7: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Pontius Pilatus ist röm. Statthalter in Judäa und Jerusalem und oberster Richter (26- 36 n. Chr.).
Die Grausamkeit der röm. Soldaten erklärt sich daraus, dass sie, bevor sie den Gefangenen hinrichten, ihn erst „entmenschlichen“.
Die Aussage „Seht ihn euch an, den Menschen!“ zeigt, dass Jesus ganz Mensch war auch im Erfahren von menschlichem Leid (Joh. 1,14).
Die führenden Priester durften niemanden zum Tod verurteilen, deshalb wollten sie, dass Pilatus dies tut.

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Gemeinsam mit den SuS das Dirigentenspiel spielen: Die Klasse sitzt im Kreis, einer verlässt den Raum. Ein anderer wird zum Dirigenten bestimmt, mit der Aufgabe wechselnde Bewegungen vorzumachen, die alle anderen mitmachen. Der Wechsel muss unauffällig geschehen. Der Spieler, der draußen gewartet hat, kommt zurück in den Raum und muss erraten, wer der Dirigent ist.
Im Bibeltext bestimmen die führenden Priester, was mit Jesus passiert, aber anderen machen mit. Wie bei dem Spiel. Mit den SuS darüber austauschen: Wie war das, das einer bestimmt, was gemacht wird? War es besser, zu bestimmen oder mitzumachen?

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• Was geschieht hier mit Jesus? Was steckt dahinter?
• Pilatus weiß, dass Jesus unschuldig ist. Was versucht Pilatus durch seine Aktion? Was hättest du an Pilatus Stelle gemacht?
• Hast du es schon erlebt, dass jemand unfair behandelt wurde? Was hast du gemacht?
• Hilft Mitleid alleine? Was würde passieren, wenn in dieser Situation jemand eingreift und hilft?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du mutig warst und dich für jemanden eingesetzt hast.

Oder

Etwas zum Thema Mitleid und Handeln erzählen:
Pilatus weiß eigentlich, dass Jesus unschuldig ist. Ihn zum Tode zu verurteilen wäre falsch. Er versucht, Mitleid für Jesus zu erwecken. Die Soldaten treiben ein böses Spiel. Durch die Dornenkrone und das Auspeitschen verletzen sie Jesus. Pilatus denkt: Wenn sie Jesus so leidend sehen, dann geben sie bestimmt Ruhe. Geht der Plan auf? Leider nicht. Pilatus vertraut nicht auf Gott und hat nur sich im Blick. Jesus ist im letztlich egal. Was hier mit Jesus geschieht, erscheint mir so falsch. Mir tut Jesus echt leid. Wie gut, dass Jesus diesen Weg mit Gott an seiner Seite durchgestanden hat.
In der Schule sehe ich auch, dass Mitschüler ungerecht und unfair behandelt werden. Das finde ich nicht okay. Nur merke ich: Mitleid alleine reicht nicht aus: Es ist auch wichtig, zu handeln und dem anderen beizustehen, wenn ihm Unrecht getan wird. Nur was ist, wenn ich alleine gegen andere dastehe? Es fällt mir auch schwer, in so einer Situation gegen „die Masse“ zu handeln. Zwei Dinge, die mir helfen und wichtig sind: Mit Gottes Hilfe und mit der Hilfe von anderen Menschen kann ich lernen, einzuüben, was richtig und hilfreich ist. Wenn ich Freunde haben, die sich mit mir für Gerechtigkeit einsetzen, ist es schon viel leichter. Jesus ist sowieso an meiner Seite. Trotzdem brauche ich dafür ganz schön viel Mut. Darum darf ich Jesus heute bitten!

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Gemeinsam mit den SuS über „Zivilcourage“ reden.
https://bundesnetzwerk-zivilcourage.de/verhaltenstipps/

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