BLB-Logo
BLB-Logo
Freitag, 27.03.

Johannes 18,28-32: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Kajaphas war oberster Priester (Hohepriester) in Jerusalem zur Zeit, als Jesus verurteilt und gekreuzigt wurde.
Das Passafest wurde zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten gefeiert. Die Juden mussten sich an strenge Regeln halten, wenn sie dieses Fest feiern wollten.
Rein und unrein Das bedeutete z. B. für Juden: bestimmte Tiere durften nicht gegessen oder Nicht-Juden durften nicht besucht werden. Deshalb wollten die führenden Juden nicht zu Pilatus ins Haus gehen.
Pontius Pilatus ist der römische Statthalter in Judäa und Jerusalem (26- 36 n. Chr.). Er regierte im Auftrag des römischen Kaisers in Rom und war auch oberster Richter.
Die führenden Priester durften niemanden zum Tod verurteilen, deshalb wollten sie, dass Pilatus dies tut.

Auf neuer Seite öffnen

Gemeinsam mit den SuS mit Wettersymbolen über den Bibeltext reden.

Wettersymbole.pdf

Auf neuer Seite öffnen

• Was passiert hier gerade mit Jesus?
• Was nimmst du am Verhalten der führenden Leute hier wahr? Was findest du gut/schlecht?
• Wie fühlt es sich an, wenn jemand etwas über dich sagt, was gar nicht stimmt?
• Was denkst du, wie Jesus diese Situation erlebt hat?
• Denkst du, Pilatus hat geglaubt, dass Jesus schuldig ist? Warum (nicht)?
• Was möchtest du nach dem Lesen dieses Textes (nicht) tun?

Auf neuer Seite öffnen

Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo du mit Vorurteilen in Kontakt gekommen bist.

Oder

Etwas zum Thema Schuldig erzählen:
Verrückt: Auf die Frage von Pilatus, welche Anklage gegen Jesus vorliegt, können die führenden Juden hier, Pilatus gar nicht sagen, was er falsch gemacht hat. Sie waren sich aber sicher: Jesus soll aus dem Weg geschafft werden. Er soll nicht weiterleben. Sie haben ihm nicht einmal richtig zugehört und wollten trotzdem, dass er bestraft wird. Das ist gemein. Und weil sie niemandem zum Tod verurteilen dürfen, wollen sie, dass Pilatus das macht. Die Verantwortung wird an jemand anderen verschoben. So können sie sagen: Pilatus ist schuld und nicht sie. Von außen betrachtet machen die führenden Juden alles richtig. Sie übermitteln den „Verbrecher“ an den zuständigen Statthalter. Aber innerlich tun sie etwas Falsches: Sie wollen einen unschuldigen Mann umbringen lassen. So beginnt der Prozess gegen Jesus. Das ist schlimm, aber gleichzeitig Gottes Plan. Jesus selbst wusste schon, dass es so kommen würde. Er hatte es bereits angekündigt (Johannes 12, 32-33).
Zwei Dinge fallen mir auf: Es ist leicht, Schuld anderen zuzuschieben, um selbst gut oder besser dazustehen. Ich habe so etwas auch schon getan. Aber es ist nicht gut. Ich will deshalb lernen, Verantwortung zu übernehmen und mich anders zu verhalten.
Und eine zweite Sache merke ich: In mir sieht es oft auch anders aus, als ich nach außen vorgebe. Das möchte ich eigentlich nicht. Deshalb will ich heute Jesus bitten, dass er mir vergibt und hilft, richtig zu handeln. Mit ihm gemeinsam kann mir das gelingen!

Auf neuer Seite öffnen

Einloggen um einen Kommentar zu schreiben
Bibellesebund Deutschland

Lockenfeld 2
51709 Marienheide
Telefon 02261 54958-0