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Mittwoch, 25.03.

Johannes 18,19-24: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Der Hohepriester war der oberste Priester und hatte die Aufsicht im Tempel. Er sprach für das jüdische Volk in politischen Fragen gegenüber den Römern oder traf Gerichtsurteile in religiösen Entscheidungen.
Die Synagoge ist der Ort, an dem sich Juden zum Gebet und Gottesdienst treffen.
Der Tempel ist das wichtigste Heiligtum der Juden und steht in Jerusalem.
Jesus bekommt ein paar Fragen gestellt. Der alte Hohepriester Hannas (Joh. 18, 12-14) will erst einmal wissen, was Jesus gesagt hat. Es findet hier noch kein Verhör statt. Das findet erst bei Kajaphas statt (Joh.18, 24+28; Matth. 26,57-68).

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Lest den Text in unterschiedlichen Rollen:
•Erzähler •Jesus •Gerichtspolizist
Welche Personen kommen noch vor? Was könnten die unterschiedlichen Personen in der Geschichte denken?

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• Was fällt an der Befragung von Hannas auf? Wie wird mit Jesus umgegangen?
• Was fällt bei dem Verhalten und der Reaktion von Jesus auf?
• Wie hättest du anstelle von Jesus reagiert?
• Wurdest du schon mal ungerecht behandelt? Wenn ja, wie hast du reagiert? Wie fühlt es sich an?
• Was kannst du tun, wenn andere ungerecht behandelt werden?
• Was kannst du von Jesus lernen?

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Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo du selbst ungerecht behandelt wurdest und wie du damit gut umgegangen bist bzw. wie andere dir in dieser Situation geholfen haben.

Oder

Etwas zum Thema Umgang mit Ungerechtigkeit erzählen:
Ungerecht behandelt zu werden ist richtig blöd. Wenn jemand unfair oder gemein handelt, ist es nicht leicht, damit umzugehen. Für den, der es erlebt, aber auch für die, die es beobachten. Oft reagieren wir aus Ärger und Wut völlig über. Manch einer neigt dazu, schnell auszurasten. In ungerechten Momenten richtig zu reagieren, ist wirklich herausfordernd.
Jesus hat genau das erlebt. Völlig ungerechtfertigt wird er sogar geschlagen. Was mir auffällt: Jesus rastet nicht aus. Er lässt sich nicht provozieren. Er bleibt ruhig. Ja, er sagt klar und deutlich, dass das nicht gerecht ist, was hier mit ihm passiert. Er fordert sogar ein: „Behandelt mich gerecht!“
Jesus weiß, wie es sich anfühlt, ungerecht behandelt zu werden. Er sieht es, wenn auch ich unfair behandelt werde. Mit ihm kann ich darüber reden und ihn jederzeit um Hilfe bitten. Mir macht es Mut, dass Jesus auch in solchen Situationen dabei ist, wo ich mich total hilflos fühle. Er kann mir zum Beispiel helfen, richtig zu reagieren, oder auch mal eine Ungerechtigkeit auszuhalten oder mich für jemanden, der ungerecht behandelt wird, einzusetzen. Weil er es selbst erlebt hat, kann ich von ihm lernen. Ich muss mir dabei nicht alles gefallen lassen. Ich will heute mit seiner Hilfe rechnen.
„Danke, Jesus, dass du mich stark machst – auch für andere!“

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1. Schreibe oder male eine Ermutigungskarte für jemanden, der ungerecht behandelt wurde. Oder
2. Schreibe auf, an was du dich erinnern willst, wie du mit selbsterlebter oder gesehener Ungerechtigkeit umgehen willst. Das kann helfen, beim nächsten Mal damit gut umzugehen. Es kann dich stark machen, anderen beizustehen.

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