BLB-Logo
BLB-Logo
Montag, 23.03.

Johannes 18,12-14: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Kajaphas war oberster Priester (Hohepriester) in Jerusalem zur Zeit, als Jesus verurteilt und gekreuzigt wurde. Sein Schwiegervater ist Hannas. Er war zuvor von 6 n. Chr. -15 n. Chr oberster Priester gewesen, der aber immer noch als wichtiger Mann galt und um Rat gefragt wurde.
Kajaphas hatte schon einmal vorgeschlagen, dass nur einer sterben muss (Johannes 11,49-50). Er hatte Angst, dass Jesus mehr Macht und Einfluss haben könnte als der Hohe Rat, dem er vorstand. Zudem hatte er Sorge, dass es zu Konflikten mit den römischen Besatzern kommen könnte. (Johannes 11,47-48).

Auf neuer Seite öffnen

Wer kommt alles in der Geschichte vor? Schreibt alle Personen und Gruppen an die Tafel. Gestaltet eine Mindmap. Verbindet die Personen und Gruppen miteinander. Wer hat was gemacht? Wer hat etwas mit wem zu tun?
• Römische Soldaten (arbeiten für die Römer)
• Kommandanten (Anführer der Soldaten)
• Gerichtspolizisten (arbeiten für den jüdischen Rat und führen aus, was die Ratsmitglieder sagen)
• Jesus
• Hannas (Schwiegervater von Kajaphas)
• Kajaphas (Hohepriester)
• Ratsmitglieder (Mitglieder des jüdischen Rates, treffen wichtige Entscheidungen)

Auf neuer Seite öffnen

• Jesus wird gefesselt und abgeführt. Warum geschieht das? Ist die Verhaftung gerechtfertigt? Warum (nicht)?
• Was hältst du von Kajaphas Vorschlag? Warum?
• Was würdest du sagen: Warum wurde Jesus so behandelt und musste am Ende sterben?

Auf neuer Seite öffnen

Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo jemand etwas für andere ausgebadet hat, obwohl er gar nicht schuldig war.

Oder

Etwas zum Thema Jesus stirbt für viele Menschen erzählen:
Kajaphas hat gesagt, dass es besser ist, wenn nur eine Person stirbt. Das hat er in einer sehr schwierigen Zeit gesagt. Wenn die Römer, die Israel damals besetzt hatten, wütend auf die Juden waren, haben sie zu harten und blutigen Maßnahmen gegriffen. Dabei spielten Menschenleben für sie keine Rolle.
Heute lesen wir, dass Jesus verhaftet wurde. Ganz schön viele waren der Meinung , dass das richtig ist. Einige Tagen später wurde Jesus nicht nur verhaftet, sondern musste auch sterben, obwohl er nichts Böses getan hatte. Er wurde zu Unrecht zum Tode verurteilt und umgebracht.
Das alles ist passiert, damit die Römer - aus Sicht der führenden Juden - damals nicht wütend werden gegen das ganze Volk und sie auch nicht ihren Einfluss und ihre Macht verlieren. Sie bekamen, was sie wollten. Hätte Jesus sich nicht wehren können? Er hatte doch alle Macht. Er ist diesen Weg bewusst gegangen. Dahinter stand Gottes Plan. Weil Menschen immer wieder Dinge sagen, denken und tun, die böse sind, kann keiner zu Gott kommen. Weil Gott die Menschen aber so sehr liebt, hat er Jesus auf diese Erde geschickt. Sein Auftrag war es, den Weg zu Gott wieder frei zu machen. Jesus musste wegen allem Bösen, der Sünde sterben. Eigentlich hätten alle Menschen so eine harte Strafe bekommen müssen wie Jesus. Aber weil Jesus komplett unschuldig war, konnte er diese Strafe auf sich und von uns wegnehmen. Deshalb musste Jesus sterben, damit alle wieder Freunde von Gott sein können. Wer dankbar annimmt, was Jesus getan hat, darf zu Gott gehören. Mit einem kurzen Gebet, kann ich Jesus sagen: „Danke, dass du für mich gestorben bist. Vergib mir alles Böse. Danke, dass ich zu dir gehören darf!“ Dann trennt mich die Sünde nicht mehr von Gott. Dieses Angebot gilt für jeden - bis heute - auch für dich und mich!

Auf neuer Seite öffnen

Einloggen um einen Kommentar zu schreiben
Bibellesebund Deutschland

Lockenfeld 2
51709 Marienheide
Telefon 02261 54958-0