Freitag, 06.03.
Johannes 12,12-19: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Das Passafest erinnert an den Auszug aus Ägypten. Seit König Joschija wurde es als Wallfahrtsfest in Jerusalem sieben Tage gefeiert (2 Kön. 23,21-23). Es wird bis heute von Juden im März/April jedes Jahr gefeiert.
Jesus zieht als bejubelter König in Jerusalem ein. Der Prophet Sacharja, hatte bereits 550 Jahre vorher einen neuen, guten Friedenskönig angekündigt. Johannes zitiert Sacharja 9,9. Darin wird die Hoffnung der Juden auf diesen König deutlich. Rückblickend verstehen die Jünger, dass Jesus dieser König ist.
Vers 13: Die Menge singt für Jesus aus dem Königspsalm 118 (Psalm 118,26). Auch dass sie Palmzweige abreißen, entspringt diesem Psalm (Ps 118,27).
Bereits vorbereitete Palmzweige (aus Tonpapier) beschriften:
Mit welchem Wort oder kurzem Satz möchtest du Jesus zujubeln?
• Jesus zieht als König in Jerusalem ein. Wie tut er das?
• Was erwarten Menschen von einem König? Entspricht Jesus den Erwartungen? Was trifft auf Jesus (nicht) zu?
• Was bedeutet es, dass Jesus der König ist? Weißt du, worin sich seine Königsherrschaft zeigt? Was würde sich in dieser Welt (ver)ändern, wenn alle Jesus als König akzeptierten?
• Wie können wir heute Jesus als König ehren?
• Worüber ärgern sie sich die Pharisäer? Was ist ihr Problem?
Erzähl etwas aus deinem eigenen Leben, wie du Jesus als König verehrst.
Oder
Etwas zum Thema Jesus als König ehren erzählen.
Eine Woche vor Ostern ist Palmsonntag. Die Geschichte von heute erzählt von Jesus, dem Friedenskönig, wie er umjubeln in Jerusalem an diesem Sonntag einzieht. 550 Jahre vorher war das schon angekündigt worden durch den Propheten Sacharja. Jetzt erfüllt sich diese Vorhersage. Nur wenige Tage später wird Jesus gefangen genommen, gefoltert und gekreuzigt. Er stirbt, um Frieden zu bringen: Frieden mit Gott und Frieden unter den Menschen.
Heute erzählt Johannes, der Schreiber des Bibeltextes aber die Vorgeschichte. Sie zeigt: Hier wird kein Verbrecher sterben. Hier wird ein König sterben, der König über die ganze Welt, Jesus, Gottes Sohn. Als er stirbt, ist es so, als würde der König oder Kanzler eines Landes stellvertretend für sein ganzes Volk sterben.
Wir dürfen auch heute Jesus als König verehren. Aber wie kann das aussehen? Wir können ihm in Liedern „zujubeln“. Das können wir alle zusammen machen, wenn wir in einer Gruppe Lieder für Jesus singen. Wir können es aber auch alleine machen, wenn wir beten. Wenn wir seinen Willen tun und nach seinen Regeln leben, dann ehren wir Jesus, den König nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit unseren Händen.
Ob das auch heute in meinem Alltag gelingt? Ich möchte dafür beten und gespannt sein, wie es mir heute gelingt, König Jesus mit meinen Worten und Taten zu ehren. Machst du mit?
Das Lied „Hallelu-, Hallelu-, Hallelu-, Halleluja“ könnt ihr (mit Aufstehen bei dem Wort „Halleluja“) gemeinsam singen und dabei die gebastelten Palmzweige schwenken:
https://www.youtube.com/watch?v=1b9t9mA72uA
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
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