Mittwoch, 04.03.
Johannes 11,45-50: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Evtl. beim Bibellesen noch die erklärenden Verse 51-52 hinzunehmen.
Pharisäer kannten sich gut im AT aus und nahmen Gottes Gebote sehr ernst.
Der jüdische Rat (Hoher Rat/Ratsversammlung) bestand aus 70 Männern und dem Obersten Priester. Er traf wichtige Entscheidungen zu religiösen Fragen.
Der Oberste Priester (Hohepriester) war der wichtigste Priester und hatte die Aufsicht im Tempel über den Gottesdienst und die anderen Priester.
Hintergrund (Vers 48): Die römischen Besatzer hatten den Handlungsspielraum der Juden sehr eingeschränkt. Durch einen Aufruhr und Aufstand gegen den Kaiser in Rom wurde befürchteten die führenden Juden, Jesus und seine Anhänger könnten eine Massenbewegung und damit das Misstrauen der Römer auslösen. Das hätte Folgen: Noch weniger Macht und Einfluss.
Auch wir halten heute eine Ratssitzung. Es werden Thesen vorgestellt, die SuS sollen sich melden, wenn sie dem zustimmen:
• Wer Menschen um sich schart, ist gefährlich.
• Wer Wunder tut, muss weg.
• Wer Wunder tut, muss von Gott kommen.
• Es ist besser, wenn einer stirbt, anstatt alle.
• Durch das Wunder an Lazarus kommen Menschen zum Glauben. Braucht es Wunder, um an Gott zu glauben?
• Was macht Glaube an Gott/Jesus aus? Woran zeigt sich für dich Glaube?
• Was hilft dir an Gott zu glauben? Was fällt dir schwer? Warum?
• Wenn du an Gott glaubst: Wie bist du zum Glauben gekommen? Was hat dich überzeugt?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du begriffen hast, was Jesus für dich getan hat.
Oder
Etwas zum Thema Schaden verhindern erzählen.
Jesus hat ein Wunder getan. Lazarus ist wieder am Leben. Viele Menschen glauben an ihn, doch für andere ist klar: Jesus muss weg. Sie haben Angst vor ihm. Sie denken Jesus macht nur Ärger und er könnte ihre Macht und ihren Einfluss gefährden. Die führenden Männer müssen jetzt handeln.
Bei einem Attentat muss die Polizei manchmal in Sekundenschnelle entscheiden, ob sie eine Person anschießt oder nicht, um dadurch größeren Schaden zu verhindern. Das meint Kaiphas, der oberste Priester, als er entscheidet, Jesus töten zu lassen. Lieber einer für alle, als alle bekommen ein Problem. Liegt er da richtig? Ohne es selbst zu verstehen, bestätigt er Gottes Plan. Indem Jesus am Kreuz sterben wird, wird er dadurch alle Menschen retten. Jesus stirbt anstelle von uns Menschen. Alle Menschen sollen Vergebung der Schuld angeboten bekommen. Die Gegner von Jesus haben Böses im Sinn, aber Gott gebraucht sie, damit sein Plan sich erfüllt. An Karfreitag denken wir genau daran. Einer für alle, damit keiner mehr von Gott getrennt bleibt. Das Angebot gilt bis heute – auch für dich und mich!
Das Lied „Einer für alle“ greift die Aussage aus dem Bibeltext nochmal auf.
https://www.youtube.com/watch?v=6XRBQ3jY4oY&list=RD6XRBQ3jY4oY&start_radio=1
Das Lied „Jesus kam für dich“ erinnert daran, warum Jesus kam
https://www.youtube.com/watch?v=AdaBGZ8CJ2Y&list=RDAdaBGZ8CJ2Y&start_radio=1
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