Dienstag, 03.03.
Johannes 11,39-44: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Was bisher geschah: Lazarus war schwerkrank. Seine Schwestern Maria und Marta hatten Jesus gebeten zu kommen (Vers 3). Doch Jesus kam erst vier Tage, nachdem Lazarus bereits verstorben war (Vers 17).
Geruch: Der Verwesungsprozess hatte bereits eingesetzt. Es zeigt, dass Lazarus nicht bewusstlos oder scheintot gewesen war.
Herrlichkeit beschreibt die überwältigende Schönheit und Größe Gottes. Sie wird oft mit Licht oder Glanz verglichen. Durch sie wird deutlich, dass Gott ein heiliger und mächtiger Herrscher ist.
Lazarus war mit einem Tuch verhüllt. Der Leichnam wurde nach dem Waschen und einreiben mit Duftstoffen in Leinenbinden gewickelt. Tote wurden in Höhlen beerdigt oder in der Steppe mit Erde und Steinen bedeckt, um sie vor wilden Tieren zu schützen.
Die Smileys den einzelnen Versen zuordnen lassen und mit den SuS ins Gespräch kommen:
Welche dieser Smileys passt zu welchem Vers?
• Warum reagiert Marta so erstaunt/irritiert?
• Versetze dich in die Menschen, die alle um das Grab herumstehen. Was haben sie wohl gedacht? Was wären deine Gedanken in diesem Moment gewesen?
• Was fällt dir am Gebet von Jesus auf? Warum betet er so?
• Was tut Jesus? Was zeigt er damit in diesem Moment?
• Was macht dir in dieser Geschichte Mut?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du hoffnungsvolle Menschen erlebt hast.
Oder
Etwas zum Thema Hoffnung erzählen
Jesus hat seinen Freunden immer wieder gesagt: „Ihr werdet erleben, wie mächtig Gott handelt!“ Jetzt ist es soweit und Jesus zeigt es: Der Stein wird weggerollt, Jesus betet und ruft Lazarus aus dem Grab. Und das Unfassbare geschieht: Lazarus kommt lebendig aus der Grabhöhle! Jesus ist stärker als der Tod. Gott selbst wirkt durch Jesus. Er hat nicht nur das Leben geschaffen. Er ist auch Herr über den Tod. Wenig später erweckt Gott Jesus nach seinem Tod auch wieder zum Leben.
Diese Geschichte macht Mut. Für Jesus ist nichts unmöglich. Er kann Menschen und Situationen verändern. Er kann Neues schaffen, wo längst alle Hoffnungen begraben sind. Er ist Herr über Leben und Tod.
Und noch etwas macht mir Mut: Jesus hat Marta versprochen: „Wer zu mir gehört, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Vers 25-26) Das ist ein großes Versprechen. Mit dem Tod ist also nicht alles aus. Wenn Menschen sterben, die auf Jesus vertraut haben, dann geht ihr Leben bei Jesus weiter. Wer zu Jesus gehört, wird nach dem Tod für immer bei ihm sein. Ich möchte zu Jesus gehören. Diese Hoffnung hilft mir, wenn das Leben schwer ist. Wenn ich einen lieben Menschen, der gestorben ist, sehr vermisse oder wenn jemand schwer krank ist, dann will ich mich an diese Hoffnung erinnern. Diese Hoffnung ist keine Vertröstung, sondern gibt mir Kraft schon heute, hier und jetzt. Weil Jesus auferstanden ist und lebt, kann ich immer auch mit Jesus reden und ihn in meinem Alltag erleben – auch heute noch.
Das Video zeigt, wie sich Kinder sich über die Geschichte von Lazarus austauschen:
Bibellesebund Deutschland
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