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Montag, 02.03.

Johannes 11,28-38: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Lazarus, Maria und Marta sind Geschwister und enge Freunde von Jesus. Jesus besucht sie mehrmals. Es kommt dabei zu besonderen Begegnungen (Lukas 10,38-31; Johannes 11,1-44; 12,1-8).
Was bisher geschah: Lazarus war schwerkrank. Seine Schwestern hatten Jesus gebeten zu kommen (Vers 3). Doch Jesus kam erst vier Tage nachdem Lazarus bereits verstorben war (Vers 17). Marta begegnete Jesus zuerst (Vers 20-27). Jesus sprach mit ihr über Tod und Auferstehung. Dann holt sie Maria zu Jesus.
Jesus wird hier als Lehrer (hebr. „Rabbi“) oder Meister bezeichnet. Er hat die Aufgabe, den Willen Gottes weiterzugeben und andere darin zu unterrichten.

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Tauscht euch aus: Mit welcher Person fühlst du dich am meisten verbunden? Warum?
• Marta
• Maria
• Jesus
• Trauernde Gäste

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• Maria ist traurig und enttäuscht. Was tut sie?
• Was denkst du, warum weint Jesus?
• Warum könnte er zornig sein?
• Wie findest du die Aussagen und Fragen der Leute?
• Wann ist dir zum Weinen zumute? Wann bist du wütend? Was hilft dir in solchen Momenten?
• Jemand stirbt, obwohl gebetet wurde. Hast du sowas schon mal erlebt? Was hat dir geholfen damit umzugehen?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du selbst mit Tod und Trauer umgehen musstest.

Oder

Etwas zum Thema Auferstehung und Leben erzählen:
Maria kommt weinend und traurig zu Jesus. Sie versteht nicht, warum Ihr Bruder sterben musste. Jesus fühlt ihren Schmerz mit und zeigt auch seine Gefühle. Er ist zornig darüber, wie sehr der Tod wehtut. Und doch ist er auch der Herr über Leben und Tod.
Jesus begegnet den Schwestern Maria und Marta unterschiedlich. Er fühlt mit Maria, erklärt aber auch Marta, was sie nicht versteht. So redet Jesus auch heute ganz unterschiedlich zu jedem von uns, so wie wir - du und ich - es gerade brauchen. Jesus sieht mich, wenn ich traurig bin. Und er ist da!
Kurz vor dem heutigen Text sagt Jesus zu Marta „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer mich annimmt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Vers 25) Jesus tröstet Marta, dass Lazarus auferstehen wird.
Für Christen ist das ebenfalls ein großer Trost. Wenn Menschen sterben, die uns richtig wichtig sind, wissen wir, dass sie nicht einfach tot und weg sind. Jesus selbst ist auferstanden und nicht tot geblieben. Er gibt hier das Versprechen: „Alle, die an mich glauben, werden auch auferstehen und ewig leben.“ (Vers 26) Maria und Marta sind trotzdem traurig. Das ist auch völlig okay, schließlich ist ihr Bruder für sie nicht mehr da. Sie wenden sich in ihrer Trauer mit ihren Fragen an Jesus. Das darf ich heute auch. Das macht mir Mut!

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Das Lied „Du trägst mich“ erinnert daran, dass Jesus da ist, auch in schweren Momenten:

https://www.youtube.com/watch?v=MTK8Md3qKYw

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