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Freitag, 27.02.

Johannes 11,1-7: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Lazarus, Maria und Marta sind Geschwister und enge Freunde von Jesus. Jesus besucht sie mehrmals. Es kommt zu besonderen Begegnungen (Lukas 10,38-31; Johannes 11,1-44; 12,1-8).
Herrlichkeit beschreibt die überwältigende Schönheit und Größe Gottes. Sie wird oft mir Licht oder Glanz verglichen. Durch sie wird deutlich, dass Gott ein heiliger und mächtiger Herrscher ist.
Judäa ist die Region im Süden von Israel rund um Jerusalem. Jesus war rund 45 km entfernt an der Stelle, wo Johannes früher getauft hatte (Johannes 10,40). Das bedeutet, dass er einen mehrtägigen Fußmarsch zu bewältigen hatte, um nach Bethanien zu kommen.

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Die SuS werden in Personengruppen eingeteilt: Lazarus, Maria, Marta, Jesus, Jünger.
Jede Gruppe soll die Begebenheit aus der „eigenen“ Perspektive nachspielen, dabei auch mögliche Motive, Gefühle und Wünsche äußern.

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• Was hättest du anstelle von Maria oder Marta in dieser Situation gemacht?
• Was erwarten sie von Jesus?
• Im Wort „erwarten“ steckt das Wort „warten“. Was könnte das bedeuten?
• Hast du eine Idee, was Jesus mit Vers 4 meint?
• Hast du Jesus schon mal um etwas gebeten? Welche Erfahrungen hast du beim Beten gemacht?

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Erzähl eine Situation aus deinem Leben, in der du Jesus um etwas gebeten hast. Und dann kam es anders, als erbeten z.B. später, aber letztlich trotzdem gut oder sogar besser.

Oder

Etwas zum Thema Gebet erzählen:
Manchmal wünsche ich mir etwas von Gott. Ich bete dafür, weil es mir wichtig ist. Ich denke, dass es die einzige Möglichkeit ist. Oft kann ich gar nicht verstehen, warum das Erbetene nicht sofort passiert, vor allem, wenn es ernst oder dringlich ist. Da muss Gott doch helfen, eingreifen oder mir das geben, worum ich bete … Ich bin nicht die einzige Person, der das so geht: Sogar Maria und Marta müssen warten. Und dann sagt Jesus etwas Rätselhaftes: „Diese Krankheit dient dazu, die Herrlichkeit Gottes zu zeigen.“ Was soll an einer Krankheit denn Herrliches sein? Das ist schwer zu verstehen. Jesus hat hier einen anderen Plan, sogar einen guten, auch wenn das nicht zu sehen ist. Er weiß mehr, hat den Überblick. Manchmal kann ich im Rückblick sehen, dass er es viel besser gemacht hat, als ich es mir gedacht habe. Er hat Mittel und Möglichkeiten, die ich gar nicht im Blick habe. Auch wenn Jesus erstmal dort bleibt, wo er ist (Vers 6), macht er sich nach zwei Tagen doch auf den Weg (Vers 7). Am Ende - trotz Enttäuschungen bei Maria und Marta - wird Jesus ein noch größeres Wunder tun als die Heilung, die sie erbeten haben. Alle werden dadurch sehen, wie groß und mächtig Gott ist (Vers 4). Nicht immer verstehen wir, was passiert, manchmal noch nicht mal im Nachhinein. Trotzdem möchte ich Jesus vertrauen, dass er weiß, was er tut. Er sieht mich, hört mich und gibt mir das, was ich brauche und noch viel mehr – auch heute.

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Das Lied „Ein Gott, der das Meer teilt“ zeigt, dass Gott viele Möglichkeiten zu helfen hat.
https://www.youtube.com/watch?v=swaTA4rliY0

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