Mittwoch, 18.02.
Sprichwörter 11,24-25: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Salomo: Einer der berühmtesten Könige von Israel. Er regierte ca. 970-930 v. Chr. Er hat 3000 Sprüche (Sprichwörter) und über 1000 Lieder geschrieben (1 Könige 5,12).
Teilen heißt nicht nur Geld geben, sondern auch Zeit, Freundlichkeit, Talente oder Unterstützung teilen. Das Geheimnis des Teilens ist, selbst dabei beschenkt zu werden.
Es gibt drei Schilder mit „Stimmt“, „Stimmt nicht“, „Vielleicht“, die im Raum an verschiedenen Ecken hängen. (Alternativ kann auch dazu aufgestanden werden.) Es werden verschiedene Aussagen vorgelesen. Die SuS stellen sich zu den Schildern und begründen ihre Entscheidung.
Mögliche Aussagen:
• Wenn ich großzügig bin, bekomme ich immer etwas zurück.
• Es ist besser, alles für dich zu behalten.
• Anderen helfen macht Freude.
• Wenn ich freundlich zu anderen bin, fühle ich mich selbst besser.
• Es lohnt sich nicht, kleine Dinge mit anderen zu teilen.
• Ich muss alles teilen.
• Manchmal ist es schwer, anderen etwas zu abzugeben.
- Wann hast du schon mal etwas geteilt? Wie hat sich das angefühlt?
- War es schon einmal schwer, etwas zu teilen oder zu geben? Warum?
- Was findest du besser: Geben oder etwas bekommen?
- Was ist könnte damit gemeint sein, dass man beschenkt wird, wenn man mit anderen teilt?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du etwas gegeben hast und dadurch beschenkt wurdest.
Oder
Etwas zum Thema Motivation erzählen:
Wenn ich anderen etwas schenke, von mir gebe oder teile, erwarte ich manchmal, dass ich auch etwas zurückbekomme. Schließlich habe ich ja auch etwas gegeben. Dahinter steckt der Gedanke: eine Hand wäscht die andere oder wie ich dir, so du mir. Die Bibelverse von heute erinnern mich daran, dass Geben Freude machen kann, auch wenn ich nichts von der Person zurückbekomme. Ich kann von dem, was ich Gutes erfahre, anderen Gutes weitergeben. In der Bibel entdecke ich auch, dass Jesus eine andere Motivation vorschlägt. Er sagt: „Beschenkt andere, weil Gott euch beschenkt!“ (Lukas 6,38). Das ist eine ganz andere Sichtweise. Wenn ich gebe, teile oder helfe, dann nicht, weil ich etwas dafür bekomme, sondern weil Gott mir Gutes tut und die andere Person gerade meine Hilfe braucht. Weil ich von Gott beschenkt werde, darf ich ohne Hintergedanken freigiebig schenken, teilen und helfen. Das gibt mir nicht nur ein gutes Gefühl, wenn der andere glücklich ist, ich selbst bin es auch. Und Gott freut sich mit. Denn er hat den anderen und mich im Blick. Wenn wir mit anderen teilen, zeigen wir damit, dass wir andere lieben. Ich will das heute ausprobieren und Gott bitten, dass er mir hilft, Gutes, was ich erfahren habe, großzügig weiterzugeben an andere! Machst du auch mit?
Die SuS bekommen einen Zettel, auf den sie aufschreiben, was sie teilen oder geben könnte (z. B. Zeit, Hilfe, ein Kompliment, …) Dann werden die Zettel eingesammelt, gemischt und jeder darf sich einen Zettel ziehen. Challenge: Setze die gezogene Idee in der nächsten Woche um.
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
51709 Marienheide
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