Dienstag, 10.02.
Römer 8,14-15: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Den Brief an die Römer hat Paulus ca. 56/57 n. Chr. an die Gemeinde in Rom geschrieben – eine Gemeinschaft aus jüdischen und nichtjüdischen Christen. Obwohl er sie persönlich noch nicht besucht hatte, war es ihm wichtig, ihnen Gottes Botschaft ausführlich zu erklären und sie im Glauben zu ermutigen.
Gottes Geist: Wer zu Jesus gehört, hat den Heiligen Geist. Er hilft, sich an Jesus zu erinnern und so zu leben, wie Gott es gut findet.
Sklavengeist: Ein Sklave ist unfrei und muss tun, was ihm gesagt wird. Er hat oft Angst vor der Willkür seines Herrn.
Abba ist das Wort für Papa. So wurden Väter damals von ihren Kindern angesprochen.
Alle SuS überlegen sich einen kurzen Satz: z.B. „Der Stift ist rot.“ Oder „Der Winter ist kalt.“ Diesen Satz dürfen sie den anderen aber noch nicht zeigen. Dann bilden die SuS Paare. Diese stellen sich jeweils gegenüber an den Wänden des Klassenzimmers auf. Eine Seite fängt nun an, der anderen Seite ihre Sätze zu diktieren. Da dies alle SuS gleichzeitig machen, wird es entsprechend laut. Die SuS sollen nur den Satz notieren, den ihr Partner ihnen sagt. Das Paar, dass das als erstes schafft, hat gewonnen. Dann ist die andere Seite dran. Manchmal ist es ganz schön schwierig, die richtige Stimme herauszuhören.
• In welchen Situationen wünschst du dir jemanden, der dir den Weg zeigt?
• Was bedeutet es, dass Gottes Geist uns führt? Wie kannst du das merken?
• Damals gab es Sklaven in den Familien. Sie mussten niedrige Arbeiten verrichten. Was unterscheidet einen Sklaven von einem Kind?
• Was bedeutet es, wenn wir Gott als „Papa“ ansprechen dürfen? Was sagt das aus? Würdest du Gott so ansprechen? Wenn ja warum? Warum nicht?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du dich besonders als Kind von Gott gefühlt hast.
Oder
Etwas zum Thema Orientierung erzählen:
Eine Freundin von mir besitzt ein Pferd, dass nicht alleine rausgeht. Es ist nicht möglich, mit diesem Pferd alleine auszureiten. Immer muss jemand dabei sein. Einmal musste sie sogar einen wildfremden Menschen auf dem Fahrrad mitten im Wald ansprechen, ob er vor ihnen herfahren kann, weil dieses Pferd sich einfach keinen Meter mehr bewegt hat. Was ist der Grund? Das Pferd ist unsicher. Es fehlt ihm eine vertrauensvolle Führung, die ihm zeigt: „Hab keine Angst, ich kenne den Weg. Vertraue mir!“ Die Pferdeprofis unter euch würden einwenden: „Es liegt an der Reiterin“. Ja, das mag sein, aber darum geht es hier nicht. Mir zeigt das, dass ohne eine gute Führung, alles sehr schwierig wird. Dieses Pferd braucht jemanden, an dem es sich orientieren kann. Wir brauchen auch Menschen, an denen wir uns orientieren können wie Eltern, Geschwister, Freunde, Lehrer usw. Gott schickte den Freunden von Jesus an Pfingsten den Heiligen Geist. Er macht Mut und ist die Kraft in uns, die hilft, das Richtige zu tun. Gottes Geist will führen und leiten - jederzeit. Damals die Freunde von Jesus und heute auch uns. Wer zu Jesus gehört, darf erleben: Ich bin ein Kind Gottes. Ich bin nie allein – auch heute nicht.
Das Gebetslied „Heiliger Geist“ beschreibt, was Gottes Geist für uns sein will: https://www.youtube.com/watch?v=0vzJxjF3geg&list=RD0vzJxjF3geg&start_radio=1
Bibellesebund Deutschland
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Telefon 02261 54958-0