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Freitag, 06.02.

Römer 3,28: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Den Brief an die Römer hat Paulus ca. 56/57 n. Chr. an die Gemeinde in Rom geschrieben – eine Gemeinschaft aus jüdischen und nichtjüdischen Christen. Obwohl er sie persönlich noch nicht besucht hatte, war es ihm wichtig, ihnen Gottes Botschaft ausführlich zu erklären und sie im Glauben zu ermutigen.
Gerecht sein vor Gott heißt, dass wir von Gott angenommen werden und unsere Schuld (durch den Tod von Jesus) beglichen ist.
Mit dem Gesetz sind die ersten fünf Bücher der Bibel (Thora) gemeint. Darin stehen z. B. die Zehn Gebote.
Der Glaube ist die Überzeugung, dass es Gott gibt, obwohl wir ihn nicht sehen. Der Glaube an Gott zeigt sich in einer vertrauensvollen, freundschaftlichen Beziehung.

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Die SuS suchen sich eine Stiftfarbe aus, die ihrer Meinung nach am besten zum Bibelvers passt. Es können auch mehrere Stifte sein. (Die Definition der einzelnen Farben wird an die Tafel geschrieben):
Rot = Wut, Kraft, Liebe
Gelb = Freude, Glück
Grün = Ermutigung
Blau = Ruhe, Sicherheit, Vertrauen
Weiß = Frieden, Sauberkeit
Schwarz = Trauer
Grau = Gerechtigkeit, Gelassenheit

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• Was verstehst du unter Glauben? An wen oder was glauben Menschen?
• Was bedeutet Glauben hier im Bibeltext? Was nicht? Wozu hilft/dient der Glaube zu Gott?
• Reicht es deiner Meinung nach, nur an Gott zu glauben? Und in welcher Form?
• Gibt es dir Sicherheit, dass nur der Glaube rettet? Warum (nicht)?

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Erzähle etwas aus dem eigenen Leben und was dieser Bibelvers für dich bedeutet.

oder

Etwas zum Thema Allein der Glaube zählt erzählen:
Es gibt Regeln und Gesetze, damit wir Menschen gut miteinander leben können. Auch in unserem Land helfen sie, dass es fair und gerecht zugeht. Auch Gott hat seinem Volk Regeln und Gesetze gegeben. Die wichtigsten Regeln sind die Zehn Gebote (Mose 20,1-17). Sie sind Gotte gute Regeln und zeigen, wie wir mit Gott und den Menschen umgehen sollen. Uns Menschen gelingt es nicht, Gottes gute Gebote und Regeln einzuhalten. Wir denken, sagen und tun Dinge, die uns und anderen schaden. So laden wir Schuld auf uns. Deshalb hätten wir eigentlich Strafe verdient. Aber Gott bestraft uns nicht. Stattdessen hat er Jesus zu uns geschickt. Als er gestorben ist, hat er unsere Strafe auf sich genommen. Für Gott ist es jetzt so, als ob wir ganz ohne Schuld sind. Wir müssen nichts tun, um zu ihm zu gehören. Das, was Jesus getan hat, genügt. Das ist wie ein großes Geschenk, dass er jedem Menschen anbietet - bis heute. Wer Jesus vertraut, wird gerettet. Was für ein tolles Angebot: Ich möchte dieses Geschenk annehmen und zu Jesus gehören, damit mich nichts mehr von Gott trennt und ich möchte mit ihm leben.

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Das Lied „Gott, ich glaub dir“ macht Mut, Gott im Alltag zu vertrauen.
https://www.youtube.com/watch?v=0nnoGEHFvnY&list=RD0nnoGEHFvnY&start_radio=1
Der Römer-Rap „Aus Gnade gerettet“ erklärt den Bibelvers von heute im Kontext des gesamten Römerbriefes. https://open.spotify.com/intl-de/track/3YwRj8hnnDHuCe7kA1Yl95?autoplay_ok=1

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