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Montag, 02.02.

Jona 4, 5-11: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Was bisher geschah: Gott gab dem Propheten Jona den Auftrag, nach Ninive zu gehen und den Menschen dort die Botschaft auszurichten: Gott wird die Stadt zerstören, weil sie böse und gottlos handeln! Nur die Umkehr kann noch retten. Die Botschaft des Propheten kommt an, die Menschen kehren um und Gott verschont sie. Das ärgert Jona. Gott nimmt sich die Zeit, Jona seine Liebe und Güte noch einmal zu erklären. Während er im Fischbauch sich noch über Gottes Güte gefreut hat, findet er es gerecht, wenn Ninive untergehen würde.
Rizinusstaude: ein schnell wachsender Strauch mit handförmigen Blättern. Er wird bis zu 3 m hoch. Die Blätter sind groß und spenden an sonnigen Tagen wertvollen Schatten.

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Die Verse werden abschnittsweise ein zweites Mal vorgelesen. Mit Handzeichen (Daumen hoch/runter) zeigen die SuS, ob sie den Inhalt des jeweiligen Abschnitts gut oder schlecht finden. Nach jedem Abschnitt dürfen ein bis zwei SuS sagen, was genau sie gut oder schlecht finden.

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- Kannst du verstehen, dass Jona zornig ist? Warum, warum nicht?
- Welche Eigenschaften von Gott entdeckst du in dem Bibeltext?
- Wie würde Jona Gott nach dieser Erfahrung beschreiben?
- Was denkst du: Schließen sich Vergebung/Gnade und Gerechtigkeit aus?
- Hättest du einen Rat für Jona? Wenn ja welchen?

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Eine Situation aus dem eigenen Leben erzählen, in der das eigene Gerechtigkeitsempfinden von Gott verändert wurde.

oder

Etwas zum Thema Gnade erzählen:
Jona hat sich - mit einiger Nachhilfe von Gott - auf den Weg gemacht, um den Menschen in Ninive die Botschaft Gottes weiterzugeben. Was er sagt, kommt an. Eigentlich hätte Jona sich über den Erfolg freuen können, aber er findet es total ungerecht, dass Ninive vor Gottes Strafe verschont bleibt. Die Menschen dort hätten es aus seiner Sicht verdient gehabt.
Wie sehr wir Menschen doch manchmal in unserer kleinen Welt gefangen sind: Wir sehen nur unser Recht, unsere Mühe, unseren Ärger. Die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, die Jona im Sturm und im Fischbauch erfahren hat, hat er vergessen. Dass diese Gnade auch seinen Feinden gilt, findet er nicht gut.
Gnade ist ein Geschenk von Gott, das eigentlich niemand verdient hat. Gottes Wink mit dem Zaunpfahl (Verse 7-8) macht mir klar: Sieh nicht nur dein Ding, sondern auch, wie es anderen geht – in der Familie, Klasse, Freundesgruppe… Gott hat alle liebevoll im Blick.
Noch etwas fällt mir auf: Gott lässt eine schattenspendende Staude für Jona in der Hitze wachsen. Wächst sie einfach zufällig? Wohl kaum … Sehen wir Gottes Güte hinter dem, was wir täglich erleben? Ich möchte heute die Menschen, und was Gott mir gibt, liebevoll und dankbar anschauen und annehmen.

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Das Lied „Counting every blessing“ erinnert daran, den Blick auf das Gute zu richten, was Gott schenkt.
https://www.youtube.com/watch?v=w6Y91axwxfI&list=RDw6Y91axwxfI&start_radio=1

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