Mittwoch, 28.01.
Jona 1,4-11: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Jona („Taube“) war ein Israelit und Prophet. Er lebte ca. 780 v. Chr. Sein Auftrag war es, Menschen in Ninive Nachrichten von Gott weiterzusagen. Vor diesem Auftrag war er geflüchtet (Verse 1-3).
Die Seeleute auf dem Schiff glaubten an ganz unterschiedliche Götter. Als es stürmisch wird, dachten sie, es ist am besten, wenn jeder seinen eigenen Gott um Hilfe bittet. Deshalb soll auch Jona zu seinem Gott beten.
Das Los zu werfen, wurde auch in Israel praktiziert, zum Beispiel um herauszufinden, wer schuldig ist (Josua 7,14-15).
Die Bezeichnung Hebräer wurde für Israeliten überwiegend von Menschen anderer Völker verwendet.
Die Smileykarten ausdrucken. Welche Smileys passen am besten zu Jona in dieser Geschichte? Welche zu den Seeleuten? Die SuS dürfen sich jeweils für eine Karte entscheiden und ihre Entscheidung begründen.
Smileys_vgUPVuo.pdf• Was denkst du: Warum stoppt Gott Jona nicht, bevor er auf das Schiff steigt?
• Hast du eine Idee, warum Jonas Fluchtplan nicht aufgeht?
• Hat dich mal jemand auf etwas aufmerksam gemacht, das nicht okay war? Wie war das? Und was hast du dann gemacht?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der dich jemand daran erinnern musste zu beten.
Oder:
Etwas zum Thema Vor Gott verstecken erzählen:
Jona hat sich versteckt und schläft in seiner Kajüte. Aus den Augen aus dem Sinn, so denkt er sich. Aber Gott hat Jona nicht vergessen und schickt einen heftigen Sturm. Die Seeleute kapieren ziemlich schnell: Das ist kein normaler Sturm. Sie erinnern Jona daran: Bete zu deinem Gott!
Manchmal fällt mir das nicht selbst ein. Oft brauche ich auch jemanden, der mich daran erinnert.
Das Los bestätigt es: Jona ist schuld am Sturm. Nur weil Jona nicht nach Ninive wollte, hat er die ganze Mannschaft und das Schiff in Lebensgefahr gebracht. Jona merkt hier: Vor Gott verstecken, das funktioniert nicht.
Manchmal würde ich auch gerne vor Aufgaben, Herausforderungen oder Problemen einfach wegrennen, mich im Bett verkriechen oder mich anderweitig ablenken. Nur komme ich dadurch nicht weiter. Statt verkriechen und verstecken, will ich mit Gott alle Herausforderungen meistern, die er für mich bereithält. Statt davonlaufen will ich Gott bitten, mir zu helfen, das zu tun, was heute dran ist.
Das Video „Jona auf stürmischer See“ erzählt die Geschichte in Reimform (Minute 1:00-3:34).
https://www.youtube.com/watch?v=4Bm4kJBCqmI
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